Unsere 10 Standards

Allgemeine Nachhaltigkeitsstandards der Krematorien

Die zehn Standards wurden u.a. in Orientierung an den zehn Prinzipien des UN Global Compact entwickelt. Dieser momentan bedeutendste internationale Nachhaltigkeitsstandard fordert Unternehmen dazu auf, in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsprävention verantwortungsbewusst zu handeln. Manche Punkte wie gesellschaftliche Verantwortung fehlen hier allerdings. Er dient daher eher vom grundsätzlichen Aufbau in zehn Kriterien als Vorbild.

Die Mitglieder folgen in ihrem Handeln zudem den 20 Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Diese Kriterien umfassen die Bereiche Strategie, Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft und gewährleisten eine einheitliche und transparente Nachhaltigkeitsberichterstattung.

In diesem Rahmen setzen die Mitglieder Maßnahmen um, die

  • eine klare Nachhaltigkeitsstrategie mit messbaren Zielen verfolgen und
  • ein systematisches Prozessmanagement zur Steuerung ihrer ökologischen und sozialen Verantwortung implementieren.

Die regelmäßige Berichterstattung nach den DNK-Kriterien schafft nicht nur Transparenz für Stakeholder, sondern ermöglicht auch eine kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistungen der Krematorien.

1. Transparente Nachhaltigkeitsstrategie und Nachhaltigkeitsberichterstattung

Unsere Krematorien veröffentlichen jährlich einen Nachhaltigkeitsbericht gemäß dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Darin werden Fortschritte, Herausforderungen und geplante Maßnahmen dargestellt. Dies schafft maximale Transparenz und ermöglicht eine kontinuierliche Verbesserung.

Beispiel: Hier finden Sie die aktuellen DNK-Berichte unserer Mitglieder.

Umwelt

2. Messung und Reduktion klimaschädlicher Emissionen

Alle Mitglieder erfassen ihre Treibhausgasemissionen und arbeiten kontinuierlich an deren Reduktion.

Beispiel: Das Krematorium Flamarium Saalkreis erreicht pro Einäscherung 0,012 t CO₂-eq. Bis 2025 soll der Wert unter 0,01 t CO₂-eq gesenkt werden.

3. Innovationsförderung für nachhaltige Kremation

Nachhaltigkeit erfordert Innovation. Krematorien evaluieren regelmäßig ihre Prozesse und investieren in neue Technologien, um Emissionen zu reduzieren, Ressourcen effizienter zu nutzen und Arbeitsschutz zu verbessern.

Beispiel: Das Krematorium Siegen unterschreitet mit moderner Rauchgasreinigungstechnik die gesetzlichen Abgasgrenzwerte deutlich.

4. Effiziente Ressourcennutzung

Energie ist die zentrale Ressource der Krematorien. Überschüssige Energie wird in den Betrieb zurückgeführt, um fossile Brennstoffe zu sparen.

Beispiel: Das Krematorium nutzt Wärmetauscher zur Rückgewinnung von Wärmeenergie.

5. Förderung der Biodiversität und nachhaltige Friedhofsgestaltung

Krematorien fördern aktiv die Artenvielfalt durch ökologische Maßnahmen auf ihren Geländen und Friedhöfen.

Beispiel: Das Flamarium stärkt die Biodiversität auf dem Firmengrundstück und im Friedgarten Mitteldeutschland.

Soziales

6. Förderung der Gesundheit der Mitarbeitenden

Gesundheitsförderung ist ein zentraler Bestandteil nachhaltiger Verantwortung.

Beispiel: Angebote wie psychologische Beratung, Bewegungsprogramme und ergonomische Arbeitsplätze fördern das Wohlbefinden.

7. Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitsbedingungen

Zufriedene Mitarbeitende sind die Basis für nachhaltigen Erfolg. Krematorien bieten Weiterentwicklungsmöglichkeiten und eine gesunde Work-Life-Balance.

Beispiel: Das Krematorium Siegen setzt auf flexible Arbeitszeiten, Teamevents und Erfolgsbeteiligungen.

8. Chancengleichheit und Gerechtigkeit

Chancengleichheit ist fester Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie.

Beispiel: Das Flamarium lebt Vielfalt im Unternehmen, unterstützt Mitarbeitende bei Betreuungsengpässen und weist eine Schwerbehindertenquote von über 8 % auf.

Governance

9. Faire Geschäfts- und Lieferkettenpolitik

Nachhaltigkeit betrifft die gesamte Wertschöpfungskette. Krematorien setzen auf umweltfreundliche Zulieferer und faire Geschäftspraktiken.

Beispiel: Verwendung von Recyclingpapier, bevorzugter Einkauf regionaler Produkte und Erstellung eines Lieferantenkodex.

Corporate Citizenship

10. Förderung gemeinnütziger Projekte

Die Mitglieder engagieren sich über den eigenen Betrieb hinaus für soziale und kulturelle Projekte.

Beispiel: Jedes Krematorium unterstützt regelmäßig gemeinnützige Organisationen in der Region.

DNK-Berichte unserer Mitglieder